05.05.2016 - Bericht in der Rheinischen Post, Auszug:

 

Auch für die Autobahn 1 wird immer noch eine passende Stelle für einen Lastwagen-Parkplatz gesucht. Gegen einen Tank- und Rastplatz in Lützenkirchen/Steinbüchel hatte sich vor drei Jahren eine Bürgerinitiative gewehrt. Jetzt wurde die Planungsgesellschaft Deges, die Bund und zwölf Bundesländern gehört, mit der Standortsuche beauftragt. "Wir hoffen, bis September eine geeignete Stelle zwischen dem Autobahnkreuz Wuppertal-Nord und dem Kreuz Leverkusen gefunden zu haben", sagt Deges-Sprecher Michael Zarth.

 

Der ganze Bericht hier.

 

Wir sind und bleiben sehr wachsam!

Bericht der Rheinischen Post vom 28.04.2016

 

LKW parken aus Standstreifen 

 

 

Lärmkartierung Fester Weg, Steinbüchel

 

30.03.2016 -  Wohnbebauung in Steinbüchel am Fester Weg

 

Vermessungsarbeiten haben es angekündigt, letzte Woche wurde es offiziell bestätigt und heute von Radio Leverkusen veröffentlicht. Die Stadt plant am Fester Weg eine Wohnbebauung. Laut Radio Leverkusen soll dieser Platz für den Bau kostengünstiger Wohnungen dienen.

 

Sortieren wir das ganze mal:

1. Wir kämpfen entlang der A1 von Lützenkirchen bis zum Kreuz für besseren Lärmschutz! Die Anträge liegen zur Entscheidung bei der Bezirksregierung. 

2. Leverkusen kämpft dagegen, dass die Autobahn in Wiesdorf, Küppersteg und Manfort in Teilen doppelt so breit wird und damit noch näher an die Wohnhäuser rückt. Der Lärm wird größer und damit unerträglicher. 

 

Aber am Fester Weg will die Stadt selber die Häuser näher an die Autobahn bringen?

Schauen Sie sich oben die Lärmkartierung an. Der schwarze Kreis ist der ungefähre Bereich der geplanten Wohnbebauung, mitten in den höchsten Lärmzonen.

 

Die Suche nach einem großen LKW-Rastplatz

 

Ein Bericht des WDR vom 23. Februar 2016

mit der Erkenntnis, dass Anwohner sich wehren, wenn solche Parkplätze in Wohngebieten platziert werden!

 

und ein kurzes Video dazu -   gesendet am 23.02.2016
 

 

 

Neue Rastplatzsuche für 120 LKW an der A1:

 

Eine Meldung des WDR vom 06. Januar 2016

 

 

 

Vorschau auf das Jahr 2016

 

Zwei Ereignisse werden uns im neuen Jahr beschäftigen:
 

  1. Mit der Verhinderung einer großen Raststätte in Wohngebieten ist unsere Arbeit leider nicht beendet. Die Verkehrsministerien in Bund und Land suchen jetzt eine größere Fläche für einen LKW-Parkplatz (PWC-Anlage) an der A1 zwischen Remscheid und Leverkusen. Die Standortentscheidung soll noch im ersten Halbjahr 2016 fallen. Jeder Versuch, einen solchen Standort wieder in ein Wohngebiet zu legen, wird auf größten Widerstand stoßen
    (siehe 2012 ! )

     
  2. In Leverkusen stehen in 2016 Entscheidungen über den Ausbau der Autobahnen (A1 einschl. Stelze), A3 und des Leverkusener Kreuzes an. Dabei geht es auch um die künftige Wohnqualität in Leverkusen. Und es deutet sich an: Sie nehmen keine Rücksicht. Die Verkehrsschneisen durch Leverkusen sollen noch größer werden.

    So wie wir bei unserem Protest gegen die Raststätte die Solidarität aus ganz Leverkusen erfuhren, so unterstützen wir selbstverständlich den Widerstand gegen einen Ausbau ohne Tunnellösungen. Ein solcher Ausbau erhöht die Luftverschmutzung in fast ganz Leverkusen.

    Gelegenheit dazu bekommen wir dazu auf einer Demo am Samstag, den 13. Februar 2016. Erste Infos sehen Sie hier:
    http://www.demo-tunnel-statt-stelze.de/ . Über Details informieren wir rechtzeitig.

November 2015 - Aktueller Stand und Zeitplan:

 

Leistungsverzeichnis für Standortsuche fast fertig
 

Die Fa. DEGES will bis Weihnachten eine Leistungsbeschreibung für die Standortsuche einer PWC-Anlage (PWC = Parken mit WC) zwischen Remscheid und Leverkusen erstellt haben.

 

Auf Grundlage dieser Leistungsbeschreibung wird ein Planungsbüro gesucht und vermutlich bis Februar damit beauftragt, zwischen Remscheid und Leverkusen einen Standort für mindestens 120 LKW-Rastplätze zu suchen und weitere Parkflächen für PKW.

 

Nach unseren Informationen bleibt es dabei, dass dem Planungsbüro freigestellt ist, ob es sich auf die bisherigen drei Doppelstandorte konzentriert (Burscheid, Bürgerbusch oder Lützenkirchen/ Steinbüchel) oder aufgrund des geringeren Platzbedarfes weitere Standortmöglichkeiten in Erwägung zieht.

 

Das bedeutet nichts Gutes. Die Vergabe erfolgt immer nach dem wirtschaftlichsten Angebot. Die Planungsfirma, die sich nicht die Mühe macht, alternative Standorte zu prüfen, kann natürlich auch billiger anbieten. Und ein Rastplatz in einem Wohngebiet bedeutet geringere Erschließungskosten.

 

Aber ein LKW-Rastplatz in einem Wohngebiet bedeutet gleichzeitig größtmöglichen Protest. Und der ist versprochen - siehe 2012 ! 

 

14.08.2015 -  Aktuelle Meldung

 

Raststätte zwar
mit Erfolg verhindert

 

aber:
 

LKW-Parkplätze drohen

 

 

Straßen.NRW hat die Planungs- und Baugesellschaft DEGES mit der Standortsuche für einen LKW-Rastplatz zwischen Remscheid und Leverkusen beauftragt. Dieser Standort soll Platz bieten für mindestens 120 LKW plus eine noch unbestimmte Zahl von PKW.

 

Der Firma bleibt freigestellt, ob sie sich bei der Findung auf die bisherigen drei Doppelstandorte (Burscheid, Bürgerbusch oder Lützenkirchen/Steinbüchel) konzentriert oder aufgrund des etwas geringeren Platzbedarfes weitere mögliche Standorte prüft.

 

Eine so genannte Vor- und Grundlagenplanung mit dem favorisierten Standort soll spätestens nach dem 1. Quartal 2016 stehen.

 

Neben den schon mit immensen Belastungen einhergehenden Ausbau der A1, A3 und des Autobahnkreuzes, halten wir auch nur den Gedanken an so ein zusätzliches Projekt in Leverkusen für völlig abwegig!!

 

Wir haben noch mal verdeutlicht, dass solche Parkplätze nichts in Wohngebieten zu suchen haben.

 

 

Mai 2015 - Lärmschutz: Bezirksregierung trickst? 

 

Aus Leverkusen liegen der Bezirksregierung rd. 400 Anträge auf "nachträglichen Lärmschutz" vor. Die meisten davon kommen aus Lützenkirchen, entlang der A1. Auf Grundlage einer gewonnen Klage der Dorfgemeinschaft Dürscheid hat das Verwaltungsgericht der Bezirksregierung empfohlen, auch unsere vorliegenden Anträge einer erneuten Überprüfung zu unterziehen. Ein rechtl. Anspruch besteht, weil u. E. der heutige Lärmschutz aufgrund einer viel zu niedrig prognostizierten Lärmentwicklung berechnet wurde.

 

Inzwischen liegt das Gutachten von Straßen.NRW für den Bereich Dürscheid bis Lambertsmühle vor. Die Bezirksregierung hat Bürgeranträge auf nachträglichen Lärmschutz erneut abgelehnt. 

 

Erhebliche Zweifel sind angebracht. Denn das Gutachten nutzt statt der Lärmprognose in der Planfeststellung, eine "Ersatzprognose" mit nicht vergleichbaren Daten. Die Bezirksregierung behauptet, keine Akten mehr aus dieser Zeit zu finden!

 

Wir versuchen derzeit, belastbare Zahlen und Lärmprognosen über das Stadtarchiv zu bekommen. Wir sind sicher, dass den Bürgern in Leverkusen zwischen Lützenkirchen und dem Kreuz ein erheblich verbesserter Lärmschutz zusteht.

 

Wir bitten alle Antragsteller aus Leverkusen um Nachricht, sobald eine Information der Bezirksregierung eintrifft.

 

E-Mail: info@lev-kontra-raststaette.de

 

 

 

Januar / Februar 2015 -
Lärmschutz: es geht nur langsam voran!

 

Erste Ergebnisse der Lärmmessungen und -berechnungen liegen zwar vor, werden aber noch intern bei Straßen.NRW überprüft und bwertet. Sie betreffen den Bereich Burscheid-Dürscheid. Die Abschnitte in Leverkusen (Lützenkirchen bis zum Kreuz) werden erst danach bearbeitet.

 

Es ist ein zeitaufwendiges Verfahren, da aus dem Abschnitt Wermelskirchen - Leverkusen über 900 Anträge auf "nachträglichen Lärmschutz" bei der Bezirksregierung eingegangen sind und für jedes Objekt eine gesonderte Überprüfung und Berechnung notwendig ist.

 

Es gibt bis heute keine eingrenzende Zeitangabe für endgültige Ergebnisse.

 

06.10.2014 -  Straßen.NRW berechnet Lärmschutz neu

 

Zur Zeit führt Straßen.NRW Neuberechnungen zum Lärmschutz durch. In dieser Woche fanden Messungen dazu in Steinbüchel am Fester Weg statt.

 

 

Hintergründe und weitere Informationen lesen Sie bitte unten in der Meldung vom 19.09.2014: 

"Erfolg im Kampf um verbesserten Lärmschutz?"

 

23.09.2014 -  "Rote Couch-Gespräch"

 

Am 23. September 2014 findet das zweite „Rote Couch-Gespräch“ zum Autobahnausbau statt. Das Thema des Abends lautet: "Machbarkeitsstudien: Planungseinstieg oder frühzeitige Festlegung?"

Der Abend startet mit einem Impulsreferat von

Prof. Dr. Markus Oeser, Leiter des Lehrstuhls für Straßenwesen und Direktor des Instituts für Straßenwesen der RWTH Aachen University. Anschließend wird Baudezernentin Andrea Deppe mit ihren Gästen auf der Couch und den interessierten Bürgern über das Thema "Machbarkeitsstudien" diskutieren.


Eingeladen sind

Peter Westmeier, Sprecher BI LEVkontraRASTSTÄTTE u. der "Leverkusener Initiativen f. Verkehrsplanung",

Josef Tumbrinck, Landesvorsitzender des NABU NRW und

Christoph Jansen, Projektleiter für den Ausbau der A1, Straßen.NRW.

 

Termin: Dienstag, 23. September 2014, 18.30 bis 20 Uhr,

Foyer des Elberfelder Hauses, Hauptstraße 101.

 

17.03.2014 - Bezirksregierung schickt Zwischenbescheide

 

Die Bezirksregierung hat nun angekündigt, in den nächsten 2 Wochen jedem Antragsteller auf "nachträglichen Lärmschutz" einen Zwischenbescheid zu senden. Darin wird sie über

 

- den Stand des Verfahrens und über

- die nächsten Schritte informieren.

 

Nach bisherigen Informationen wurde dem Landesbetrieb Straßen.NRW der Sachverhalt zur weiteren Bearbeitung übergeben.

 

Das heißt:

 

Straßen.NRW wird für alle Betroffenen (Antragsteller) entlang der A1 - vom Kreuz Richtung Burscheid - neue Lärmberechnungen (nicht -messungen!) durchführen und später in Abhängigkeit von den Ergebnissen zunächst Vorschläge für einen ggf. erforderlichen höheren Lärmschutz erarbeiten. 

 

Eine seriöse Zeitschätzung kann heute leider noch nicht erfolgen. 

20.02.2014 - nachträgliche Lärmschutzmaßnahmen an der A1

Dürscheider Erfolg verbessert Leverkusener Chancen

 

Die Klage der Bürgerinitiative „Lärmschutz für Dürscheid“ vor dem Verwaltungsgericht hatte Erfolg. Das Gericht hat festgestellt, dass die Begründung des Ablehnungsbescheides der Bezirksregierung Köln vom November 2012 nicht tragfähig ist. Die Ablehnung des Dürscheider Antrags auf „nachträglichen Lärmschutz an der A1“ hat die Bezirksregierung damit begründet, dass nach ihrer Ansicht die 30jährige Antragsfrist durch die Freigabe des ausgebauten Teilstücks bis zur Anschlussstelle Burscheid schon im Juli 1981 abgelaufen ist.

Nach der Entscheidung des Gerichtes hat die Bez.Reg. Köln inzwischen ihren Ablehnungsbescheid aufgehoben. Über den Dürscheider Antrag muss nun neu entschieden werden.

Auf Empfehlung des Gerichts sollen alle vorhandenen Anträge auf nachträglichen Lärmschutz bei dieser Prüfung berücksichtigt werden.

Bereits in Zwischenbescheiden an alle Antragsteller hat die Bez. Reg. Köln versprochen, unaufgefordert auf die ihr vorliegenden Anträge auf „nachträglichen Lärmschutz an der BAB 1“ zurückzukommen, sobald die Entscheidung des Gerichts vorliegt.

Auf Nachfrage der Rheinischen Post am 21.02. hat die Bezirksregierung auch die Prüfung von rund 400 vorliegenden Anträgen aus Leverkusen auf "nachträglichen Lärmschutz" an der Autobahn 1 zugesagt.

"Wir werden uns in den nächsten Tagen mit den Leuten in Verbindung setzen und dann in die inhaltliche Bewertung der Anträge einsteigen", kündigte ein Sprecher der Bezirksregierung gegenüber der RP an.

 

 

30.01.2014 - Auffällige Arbeiten entlang der A1 in Lützenkirchen / Steinbüchel

In den letzten Tagen erreichten uns besorgte Anrufe und Mails, die von Vermessungs- und Rodungsarbeiten entlang der A1 in Höhe Lützenkirchen und Steinbüchel berichteten. Wir sind dem nachgegangen und haben beim Landesbetrieb Straßen.NRW nachgefragt. 

 

Die Antwort:

 

"Zwischen Leverkusen und Burscheid sollen beidseits der A1 Wildschutzzäune errichtet werden. Dies wird auf den Flächen der Straßenbauverwaltung geschehen. Die Vermesser stecken die Eigentumsgrenzen ab."    

 

Auch aus Burscheid wurden wir über gleiche Aktivitäten informiert. Insofern können wir alle Anwohner zunächst beruhigen. Es finden keine vorbereitenden Arbeiten für einen LKW-Rastplatz statt. Zum Sachstand dieser Planungen gibt es z. Zt. keine neuen Erkenntnisse.

 

Ausblick 2014

Das Jahr 2014 wird nach unserer Ansicht geprägt sein von zwei ganz wesentlichen Entscheidungen:

 

1. Gerichtsurteil im Musterprozess über die Anträge für "nachträglichen Lärmschutz" an der A1

 

Wir warten auf eine Entscheidung über die Klage aus Bürscheid-Dürscheid zur Errichtung eines nachträglichen Lärmschutzes. Im Einvernehmen mit der Bezirksregierung ruhen alle Anträge, die wir gesammelt eingereicht haben so lange, bis der so genannte Musterprozess entschieden ist. Alle rd. 400 Antragsteller aus Leverkusen haben einen offiziellen Zwischenbescheid bzw. die Bestätigung über den Eingang ihres Antrags von der Bezirksregierung erhalten. 

 

Prognose:

Die Klage wurde schon im Januar 2013 eingereicht. Erfahrungsgemäß dauert ein solches Vefahren ca. 1 - 1,5 Jahre. Mit einer Entscheidung rechnen wir zwischen Ostern und Sommer 2014.

 

 

2. Standortentscheidung über einen Rastplatz für mindestens 100 LKW.

 

Nachdem wir die Errichtung einer Tank- und Rastanlage mitten in Wohngebieten verhindern konnten, sucht der Landesbetrieb Straßen.NRW nun nach einem Rastplatz für mindestens 100 LKW. 

Aber: Ob Raststätte oder Rastplatz für über 100 LKW - der Standort liegt immer noch in einem Wohngebiet! Dadurch ändert sich also nichts für die Anwohner.

 

Wir sind sehr, sehr wachsam!

 

Jahresrückblick 2013:

Januar:

Landesbetrieb Straßen.NRW bestätigt Erfolg der Bürger 

Straßen.NRW stellt dar, dass es im Beteiligungsverfahren bei der Planung einer Tank- und Rastanlage Lützenkirchen / Steinbüchel zu erheblichen Widerständen aus der Bevölkerung gekommen sei, so dass der Planungsauftrag des Landes modifiziert wurde.  

März:

Illegales LKW-Parken - Diskussion in falsche Richtung  

Vorhandene und sogar angebotene Parkflächen in Gewerbegebieten wurden abgelehnt. Stattdessen will man LKW-Rastanlagen mitten in Wohngebiete bauen.. 

Mai:

Bürgerversammlung im Pfarrsaal Lützenkirchen
Themen u. a.:   

Steigende Lärmentwicklung an der A1-  Recht auf Lärmschutz; 

Wenn Lärm krank macht, Referat von Dr. Marc Spielmanns 

(Chefarzt der Inneren Medizin im Remigius Krankenhaus, Opladen) 

Juni:

Anträge auf nachträglichen Lärmschutz  

Am 19.06. haben wir alle eingereichten Anträge auf nachträglichen Lärmschutz der 
Bezirksregierung übergeben. 

Juli:

Bestätigung:

rund 400 Anträge auf nachträglichen Lärmschutz an der A1 sind insgesamt bei der Bezirksregierung eingegangen. Darin enthalten sind auch Anträge, die von Bürgern direkt eingesandt wurden.  

Sept.

Gerüchte oder Wahrheit? 

Straßen.NRW könnte die LKW-Rastplätze aufteilen, d. h. sie liegen nicht gegenüber. Eine Seite soll in Burscheid (Richtung Köln), die andere Seite in Steinbüchel (Richtung Wuppertal) errichtet werden.  

Bundesweit vernetzen sich Bürgerinitiativen und Interessengemeinschaften

gemeinsames Thema: Kriterien für die Standortauswahl von Rastanlagen. Beispiel-BI finden Sie in der linken Spalte unter der Überschrift: Im ganzen Land... .

Okt:

Bezirksregierung schickt Zwischenbescheide an alle rd. 400 Antragsteller 

auf nachträglichen Lärmschutz. Es gilt die Vereinbarung, ein gleichgelagertes Klageverfahren von Bürgern aus Dürscheid abzuwarten. 

Dez:

Leverkusener Initiativen für Verkehrsplanung

In Zusammenarbeit mit anderen Bürgerinitiativen veröffentlichen wir einen Lösungsvorschlag der Verkehrsing. Rolf Kraneis und Lutz von Waldowski für den Neubau der A1 im Bereich Stelze und Kreuz unter dem Motto: Tunnel statt Superstelze. Einzelheiten sehen Sie hier.

17.10.2013 - Bezirksregierung schickt Zwischenbescheide

In dieser Woche wurde allen Antragstellern von der Bezirksregierung ein Zwischenbescheid zugestellt.

     
Wir freuen uns, dass jetzt jede Anwohnerin und jeder Anwohner, die einen Antrag auf "nachträglichen Lärmschutz" gestellt haben, mit der Zustellung eine persönliche Eingangsbestätigung erhalten.
 
Aufgrund von Nachfragen hier ein Hinweis:
Das Schreiben der Bezirksregierung ist keine Ablehnung ihres Antrages, sondern lediglich der Hinweis, dass ein anhängiges Klageverfahren in gleicher Sache abgewartet wird. Erst dann werden die Anträge aus Leverkusen weiter bearbeitet und entschieden.
 

Die Laufzeit des Klageverfahrens ist im Moment leider nicht zu bestimmen. Sobald wir neue Informationen bekommen, stellen wir sie natürlich sofort auf unsere Homepage.

 



11.10.2013 - Anträge auf nachträglichen Lärmschutz

 

Die Bezirksregierung hat für alle Antragsteller aus Leverkusen einen Zwischenbescheid angekündigt.

 

Die Zustellung soll in den nächsten Tagen erfolgen. 

 

Hier kommen Sie zum Download der 

 

Verkehrsuntersuchung Raum Leverkusen 

 

 

erstellt im Auftrag des Landesbetriebes Straßenbau Nordrhein-Westfalen,

Regionalniederlassung Rhein-Berg, Außenstelle Köln

 

Themen: Neubau Rheinbrücke, Neubau der A1 zwischen der Rheinbrücke  und dem Leverkusener Kreuz, Ausbau der A1, der A3 und des Leverkusener Kreuzes

 

28.09.2013 - Neue Gedanken von Straßen.NRW?

Sachstand zur Planung einer Rastanlage

 

Im August 2012 entschied das Bundesverkehrsministerium, dass im Wohngebiet Leverkusen - Lützenkirchen / Steinbüchel keine Tank- und Rastanlage gebaut wird. Mitentscheidend für unseren Erfolg waren die für das Ministerium unerwartet starken Bürgerproteste (siehe auch den Artikel der Rheinischen Post vom 28.09.13). Das wurde uns mehrfach bestätigt, darauf sind wir stolz. Wir sind aber auch dankbar für das Engagement des OB Buchhorn und des gesamten Leverkusener Stadtrats. Letztendlich war das Zusammenwirken von Politik, Verwaltung und Bürgern entscheidend für den Erfolg.

 

Heute werden lt. Straßen.NRW "nur noch" Rastplätze für LKW gesucht. Nach Auskunft des Landesbetriebes ist auch dafür Lützenkirchen / Steinbüchel immer noch ein Standortfavorit. Mehr Informationen gibt es seit über einem Jahr nicht.

 

Aber: Ob Raststätte oder Rastplatz für über 100 LKW - der Standort liegt immer noch mitten in einem Wohngebiet! Dadurch ändert sich also nichts für die Anwohner.

 

Hat Straßen.NRW neue Gedankenspiele? Kann es sein, dass unser Wohngebiet "nur noch" für einen Rastplatz (Steinbüchel?) in Richtung Wuppertal herhalten und der Rastplatz in Richtung Köln an anderer Stelle gebaut werden soll? Aber auch dann sind Lärm und Schadstoffe erheblich höher als heute.

 

Wir wissen, dass dringend zusätzliche LKW-Parkplätze benötigt werden. Wir haben seit Beginn unseres Protestes auf Alternativen hingewiesen, die allesamt verworfen wurden (z. B. Gewerbegebiete, Autohöfe und Flächen abseits von Wohngebieten). 

 

Der größte Mangel einer Standortauswahl besteht darin, dass lediglich verkehrstechnische Fragen berücksichtigt werden, aber nicht die Schutzgüter Mensch, Umwelt, Natur.

 

Es gibt mittlerweile eine bundesweite Vernetzung von Bürgerinitiativen und Interessengemeinschaften. Möglichkeiten gemeinsamer Aktionen werden aktuell geprüft. Die Kriterien der Standortauswahl von Rastanlagen stehen ganz oben auf der Agenda. 

 

 

07.09.2013 - Rheinbrücke / Tunnel

20.07.2013 - rd. 400 Anträge auf nachträglichen Lärmschutz

wurden mittlerweile aus Leverkusen bei der Bezirksregierung in Köln eingereicht.

Ein großer Erfolg, der durch die vielen Anträge aus Burscheid noch mehr an Gewicht gewinnt.

 

Wir berichten über den weiteren Verlauf.

19.06.2013 - Anträge der Bezirksregierung übergeben

Liste mit Ordner geprüft auf Richtigkeit

240 Anträge haben wir von betroffenen Bürgern erhalten und der Bezirksregierung übergeben. Die Anträge betreffen 190 Objekte bzw. Wohnhäuser entlang der A1 in Leverkusen. Geschätzt wurden bisher weitere 50 Anträge von betroffenen Bürgern direkt an die Bezirksregierung geschickt.

 

Zwei Stunden dauerte am Mittwoch die Übergabe der Anträge auf "nachträglichen Lärmschutz". Die pure Übergabe der Anträge aber reichte nicht. Die Bezirksregierung gab uns im Vorfeld zu verstehen, dass sie sich nicht in der Lage sieht, den jeweiligen Antragstellern eine Eingangsbestätigung zu schicken. Wenn sie darauf Wert legten, sollten sie ihren Antrag per Einschreiben schicken.

 

Nach Verhandlungen mit der Bezirksregierung haben wir uns dann auf folgende Vorgehensweise geeinigt:

 

Wir tragen alle Anträge in eine von der Bezirksregierung gestellte Excelliste ein und sortieren sie anschließend in der Reihenfolge der Eintragungen. So konnte beides auf Vollständigkeit gegengeprüft und in der ausgedruckten Liste einzeln abgehakt werden. Jedes einzelne Blatt der ausgedruckten Liste bekam so am Ende einen Vollständigkeitsvermerk mit dem Eingangsstempel der Bezirksregierung. 

 

Es sind nicht nur Anträge aus Lützenkirchen und Steinbüchel bei uns eingegangen. Beteiligt haben sich erfreulicherweise auch Bürger aus dem Bereich des Leverkusener Kreuzes. Als sehr hilfreich hat sich die Zusammenarbeit mit dem "Netzwerk gegen Lärm in Leverkusen" und der Bürgerinitiative Dürscheid erwiesen.

 

Das wichtigste Ziel dieser Aktion war zunächst die Fristwahrung für das Recht auf nachträglichen Lärmschutz. Gleich gelagerte Fälle aus Dürscheid befinden sich z. Zt. im Klageverfahren. Wir sind sehr zuversichtlich, dass der Ausgang dieser Verfahren eine für uns positive Weichenstellung ergibt.

02.06.2013 - Antrag auf nachträglichen Lärmschutz - Musterformular

 Abgabeschluss: Freitag, 14.06.2013

Den Lärmpegel an Ihrem Haus sehen Sie unter dieser Internetadresse:
 

http://www.umgebungslaerm-kartierung.nrw.de/  

Geben Sie Ihre Adresse ein und erfahren Sie, welchem Straßenlärm Sie ausgesetzt sind.

  

Hier die Musteranträge für den nachträglichen Lärmschutz:

 

Bitte tragen Sie oben links noch Ihren Absender ein und rechts oben das Datum.

Wenn Sie das pdf-Dokument abrufen, müssen Sie diese Daten handschriftlich eintragen.

 

Bitte senden Sie Ihren Antrag an folgende Adressen:

 

in Lützenkirchen: Wilfried Brück, In der Wüste 21, 51381 Leverkusen  oder

in Steinbüchel:     Bettina Pape, Feuerbachstraße 60, 51377 Leverkusen

 

Alle zugesandten Anträge werden wir Mitte Juni bei der Bezirksregierung einreichen und Sie darüber informieren. Den genauen Termin erfahren Sie hier Anfang Juni.

Wenn Sie den Antrag selbst an die Bezirksregierung senden, informieren Sie uns bitte darüber, damit wir eine möglichst vollständige Kartierung über die eingesandten Anträge erstellen können.

 

Vielen Dank!

20.03.2013 - aktuelle Presseinformation:

Straßen.NRW plant LKW-Parkplätze in Leverkusen

 

Es gibt neue Informationen vom Landesbetrieb Straßen.NRW, die für Leverkusen zumindest Anlass zur Sorge geben. Zur Standortsuche eines LKW-Rastplatzes äußerte sich Laurenz Braunisch von Straßen.NRW gegenüber der Rheinischen Post am 12.03.2013 wie folgt: Gesucht werde "ab zehn bis 15 Kilometer südlich von Remscheid bis zum Leverkusener Kreuz".


Das bedeutet nichts anderes als eine Veränderung des ursprünglichen Abschnitts für eine Standortsuche. Bisher erfolgte die Suche in dem Streckenabschnitt zwischen den Kreuzen Wuppertal-Nord und Leverkusen. Jetzt wird die Standortsuche eingeschränkt auf den von Herrn Braunisch genannten Abschnitt.


Was heißt das konkret? Fahren wir die genannten 15 km ab der Raststätte Remscheid Richtung Köln. Dann liegt genau dort der von Straßen.NRW bisher favorisierte Standort Leverkusen Lützenkirchen/Steinbüchel. Von dort sind es nur noch 7 km bis zum Leverkusener Kreuz. D. h., der Landesbetrieb Straßen.NRW scheint seine Standortsuche fast ausschließlich auf das Leverkusener Stadtgebiet  zu konzentrieren.


Es gibt keine Begründung zur Einschränkung der Standortsuche auf diesen kleinen Abschnitt. Es gibt keine Aussage, was dazu geführt hat, den Abschnitt zwischen dem Kreuz Wuppertal Nord und der Raststätte Remscheid plötzlich nicht mehr in Betracht zu ziehen.


Es scheint auch keine Rolle zu spielen, dass die ohnehin schon immensen Lärm- und Schadstoffbelastungen in Leverkusen durch den geplanten Ausbau der A1, A3 und des Kreuzes weiter steigen werden – und das in einem Umfang, den sich vor 1 Jahr noch keiner hätte träumen lassen. Nein, obendrauf will Straßen.NRW noch eine Rastanlage mit rd. 100 LKW (2 x 50)  plus 60 PKW (2 x 30) in Leverkusen bauen. Die dafür benötigte Fläche wird mit je ca. 2 Hektar angegeben.

 

Wir drücken es anders aus: Je Rastplatz ca. 20.000 qm, zwischen 2 Wohngebieten.


Wir sind gespannt auf die Begründung. Unsere Argumente (wie z. B. Lärm, Immissionen, Topografie) bleiben die gleichen wir vorher. Die Topografie, (vom Bundesverkehrsministerium als den entscheidenden Grund dafür benannt, in Lützenkirchen/Steinbüchel keine bewirtschaftete Tank- und Rastanlage zu bauen) hat sich nicht geändert und wird sich nicht ändern.

 

Fragen zur Standortsuche werden wir in den nächsten Tagen an Straßen.NRW richten und darüber informieren.

 

10.03.2013 - Illegales LKW-Parken - Diskussion in völlig falsche Richtung

Wir bedauern, dass die Diskussion zum Thema illegale LKW-Parkplätze am Hornpottweg und im Innovationspark in die völlig falsche Richtung führt.

 

Deshalb möchten wir einige Zusammenhänge erläutern, denn die LKW-Fahrer können am wenigsten für die Situation.


Es hätte längst zusätzliche LKW-Rastplätze geben können. 

-         Remscheid hat angeboten, bei Erhalt der dortigen Raststätte in Absprache mit der Stadt Wermelskirchen das Parkangebot um 30-40 LKW-Rastplätze zu erweitern (Mebusmühle).
Remscheid bleibt nun erhalten, passiert ist bis heute nichts.

-          Die Fa. Ortlinghaus in Wermelskirchen hat letzten Sommer ein Grundstück neben der Raststätte Remscheid für zusätzliche LKW-Parkflächen angeboten. Dazu muss man wissen, dass die Raststätte Remscheid auf Wermelskirchener Gebiet liegt.
Der Landesbetrieb Straßen.NRW hat das abgelehnt.

Die Parkplatznot für LKW hätte also in kürzester Zeit um mindestens 50-60 Rastplätze verringert werden können. Vorhandene und sogar angebotene Parkflächen in Gewerbegebieten werden aber abgelehnt, stattdessen will man LKW-Rastanlagen mitten in Wohngebiete bauen.

  

Wären die Angebote zusätzlicher LKW-Rastplätze zügig umgesetzt worden, hätten wir heute sehr wahrscheinlich nicht das Problem des illegalen Parkens am Hornpottweg und im Innovationspark. 


30.01.2013 Landesbetrieb Straßen.NRW bestätigt Erfolg der Bürger



Der Landesbetrieb Straßen.NRW informierte auf der "Informationsveranstaltung Lärm und Verkehr" für die Verwaltung und Politik am 30.01.2013 u. a. auch über den aktuellen Sachstand der ursprünglichen Standortermittlung für eine Tank- und Rastanlage. Wir zitieren aus dem Protokoll dieser Veranstaltung:

  

"TOP 6: Sachstand Rast- und Tankanlage  

Herr Schmitt stellt dar, dass es im Beteiligungsverfahren bei der Planung einer Tank- und Rastanlage im Bereich Fester Weg in Leverkusen-Lützenkirchen zu erheblichen Widerständen aus der Bevölkerung gekommen sei, so dass der Planungsauftrag des Landes modifiziert wurde. Die Tankanlage bleibe an der BAB A1 in Remscheid bestehen, so dass nunmehr nach einem Platz in einer Größe von 3-4 ha für 50 LKW und 16 PKW mit WC (sog. PWC-Anlage) gesucht werde."

 

Natürlich macht uns das stolz! Wir verkennen aber nicht, dass auch die eindeutige und klare Ablehnung der Tank- und Rastanlage durch Verwaltung und Politik zum Erfolg beigetragen haben. 

 

Fazit: Alleine hätten es womöglich weder wir, noch Verwaltung, noch Politik geschafft. Die konzertierte Aktion war der Schlüssel zum Erfolg. Diese Erkenntnis sollte bei allen angekommen sein.



22.10.2012 - Etappenziel jetzt offiziell bestätigt

Der Landesbetrieb Straßen.NRW hat nun die Änderung seiner Pläne offiziell bestätigt.

 

Lesen Sie dazu das Schreiben des Landesbetriebes vom 22.10.2012 an unsere Bürgerinitiative auf der Seite Termine/Aktuelles.

06.08.2012 - Etappenziel erreicht

Der parlamentarische Staatsekretär des Bundesverkehrsministeriums, Enak Ferlemann hat in einem Schreiben vom 03.08.2012 den Bundestagsabgeordneten für Remscheid, Solingen und Wuppertal II, Herrn Jürgen Hardt darüber informiert, dass die Autobahnraststätte in Remscheid weiter erhalten bleibt.


Weiter heißt es in dem Schreiben, dass aufgrund der topographischen Gegebenheiten eine komplette Standortverlegung nur sehr schwer realisierbar ist.“ Damit ist die Verlegung nach Lützenkirchen / Steinbüchel gemeint.

 

Das Bundesverkehrsministerium bittet den Landesbetrieb Straßen.NRW, geeignete Standorte für unbewirtschaftete Rastanlagen zu suchen, um die dringend erforderliche Parkplatzkapazität zu erhöhen.



Das bedeutet, dass der Bau einer bewirtschafteten Tank- und Rastanlage in Lützenkirchen und Steinbüchel vom Tisch ist und damit einen ersten großen Erfolg für die Arbeit unserer Bürgerinitiative.


Allerdings werden wir weiterhin sehr wachsam sein. Auch eine unbewirtschaftete Rastanlage unmittelbar neben den Wohnsiedlungen werden wir nicht hinnehmen.
 

Wie gesagt, wir haben ein erstes Etappenziel erreicht. Wir bleiben dran.

Über 1.300 Bürger senden eine deutliche Warnung an verantwortliche Behörden

19.05.2012 - Menschenkette wurde geschlossen!

 

Die Botschaft:   
 

  • Keine Autobahnraststätte unmittelbar an Wohnsiedlungen
  • Keine höhere Luftverschmutzung, nicht noch mehr Lärm im Umfeld von Grundschule und Kindergärten
  • Keine Versiegelung von über 120.000 m² landwirtschaftlich genutzte und als Naherholungsgebiet dienende Grünfläche 
  • Beteiligt endlich die Bürger! 


Die Behörden der Städte Leverkusens, Burscheids und des Rheinisch-Bergischen Kreises sowie die Vertreter der Forstämter, der Naturverbände u. a. wurden informiert und gehört. 

Der Bürger wird ignoriert.

 

Wir empfinden das diskriminierend.

Wir sagen NEIN zu der von Strassen.NRW in Leverkusen-Lützenkirchen/Steinbüchel geplanten Tank- und Rastanlage.

 

 Strassen.NRW plant an der A1:


- 120 LKW Stellplätze,
- 320 PKW-Parkplätze,
- 10-20 Bus- und Gespannplätze

- 2 Raststätten
- zwei BAB-Tankstellen
- auf 120.000 m² Grünfläche

 

 

Straßen.NRW missachtet die im Vergleich zu allen Nachbarstädten und Kommunen ungewöhnlich hohe Belastung Leverkusens durch Lärm, Feinstaub u. a..