NEIN zur Autobahnraststätte in Leverkusen

Straßen.NRW plant den Bau einer Autobahnraststätte in Leverkusen Lützenkirchen und Steinbüchel. Die Bürgerinitiative "LEV kontra Raststätte" hat sich zum Ziel gesetzt, dies zu verhindern.

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Illustration: Straßen.NRW;Montage Uwe Miserius

Wir rufen auf zur

Menschenkette am Samstag, 19. Mai 2012, 15 Uhr

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Wir müssen jede weitere Planung der Behörden jetzt stoppen!

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Wir sagen NEIN zu der von Straßen.NRW in Lützenkirchen/Steinbüchel geplanten Tank- und Rastanlage.

Straßen.NRW hat wegen massiver Proteste der Burscheider Bürger und Politiker den favorisierten Standort Oberlandscheid/Geilenbach aufgegeben und sich  jetzt für den Standort Lützenkirchen/Steinbüchel entschieden.

Strassen.NRW plant auf jeder Seite der A1:

  • 60 LKW Stellplätze,
  • 160 PKW-Parkplätze,
  • 5-10 Bus- und Gespannplätze
  • eine Tankstelle
  • eine Gaststätte
  • auf 6ha Grünfläche
  • unerwähnt sind hierbei die noch zu schaffende Infrastruktur wie Zufahrtswege, etc.

Die Anwohner, Oberbürgermeister Buchhorn, die Fraktionen des Stadtrates, die Stadtverwaltung, die obere Forstbehörde und die Landwirtschaftskammer lehnen, mit überzeugenden Gründen, das Objekt ab.

Straßen.NRW missachtet die im Vergleich zu allen Nachbarstädten und Kommunen die ungewöhnliche hohe Belastung Leverkusens durch u. a. Lärm und Feinstaub.

Der Bau einer Autobahnraststätte bewirkt u.a.

  • zunehmenden Lärm
  • verstärkte Abgasemissionen
  • mehr Müll
  • ein höheres innerörtliches Verkehrsaufkommen
  • widersinnigen Flächenverbrauch 

Der Bau der Raststätte wäre ein zerstörender Eingriff in die Natur und mindert in unverantwortlicher Weise die Lebensqualität der Leverkusener Bürger, insbesondere aller Anwohner der anliegenden Ortschaften.

Die Kontra-Argumente

Kriminalität
Die Kriminalität im Umfeld einer Raststätte steigt nachweislich, gerade in direkt angrenzenden Wohngebieten wie Steinbüchel und Lützenkirchen.

Wohngebiet mit Grundschule
Die Raststätte ist geplant an einem direkt angrenzenden Wohngebiet. In nur kurzer Entfernung liegt eine Grundschule mit ca. 500 Kindern. Eine steigende Kriminalität beeinträchtigt die Lebensqualität in ihrem Umfeld.

Lärmbelastung
Zusätzlich entstehender Lärm durch die Kühlaggregate der LKW, sowie stoppende und mit Vollgas aus der Raststätte beschleunigende Fahrzeuge.

Belastung durch Beleuchtung
Die Anlage wird an 365 Tagen im Jahr taghell beleuchtet sein. Die Beleuchtung erfolgt rund um die Uhr. Dies bedeutet eine erhebliche Belastung der Einwohner in den umliegenden Wohngebieten als auch für das Wild in unmittelbar anliegenden Landschaftsschutzgebieten

Wilde Parkplätze hinter der Rastanlage
Fahrgemeinschaften werden sich auf der Rastanlage treffen. Der Umgebung der Raststätte wird von den Mitfahrern als Parkplatz genutzt.

Lokale Nutzer der Rastanlage (z.B. der Restaurants) werden ebenfalls die Zuwegung nutzen um dorthin zu gelangen und über den Versorgungsweg die Anlage betreten. Dies führt ebenfalls zu erhöhtem Verkehrsaufkommen in den umliegenden Ortschaften, sowie einer Vermüllung der Rastplatz-Umgebung.

Quasi Auffahrt
Eine hintere Zuwegung zu einer Raststätte stellt immer auch eine Quasi-Auffahrt dar. Diese wird gern von LKW mit einem Ziel in der näheren Umgebung genutzt. Das führt zu einer hohen Verkehrsbelastung in der umliegenden Wohnbebauung. Die Straßen sind für diesen Schwerlastverkehr und die Verkehrsmenge nicht ausgelegt. Es entstehen hohe Kosten für Anlieger und Gemeinde.

Die Wege für die Andienung aus dem Hinterland werden durch Wohngebiete führen.

Abfahrt in Planung
Seit vielen Jahren liegen Pläne in der Schublade, an dieser Stelle eine Autobahnabfahrt zu bauen.Trotz gegenteiliger Beteuerungen:
- nach und während dem Bau der Raststätte sind die Hürden wahrscheinlich so niedrig, dass dieses Projekt kaum zu verhindern wäre
(warum wurde es denn überhaupt geplant)
- Bei den vielen Staus vor dem Leverkusener Kreuz und Burscheid führt dann der gesamte Autobahnverkehr durch Schlebusch bis zum Südring oder als Abkürzung durch Opladen auf die A3.

Derr-Siedlung
Motto: Aus Beton auf Beton gucken, die letzte grüne Wiese wird betoniert!

Nur der Zusammenhalt macht stark!

Schließen Sie sich der Bürgerinitiative an!

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