19.04.2017 - Update 

Ein Hinweis für alle, die in 2013 ! ihren Antrag auf "nachträglichen" Lärmschutz an der A1 gestellt haben:

 

Das Verfahren läuft noch! Die Bezirksregierung wartet einen anhängigen Rechtsstreit ab, um anschließend bescheiden zu können. Wir hoffen auf eine Nachricht noch in 2017.

 

 

Wir koordinieren Anträge eines nachträglichen bzw. verbesserten Lärmschutzes für Lützenkirchen, Steinbüchel, Kamp und Sporrenberg!

 

Zunehmender Lärm und höhere Luftverschmutzung waren Argumente gegen den Bau einer Tank- und Rastanlage in Lützenkirchen und Steinbüchel. Jetzt drohen möglicherweise gleiche Belastungen durch die Hintertür.

 

Durch den Ausbau des Leverkusener Kreuzes, der A1 und der A3 droht uns in Zukunft erheblich mehr Verkehr. Nach bisherigen Planungen werden sämtliche zusätzlichen Belastungen ebenfalls über Leverkusen abgeladen. Alternativen zur Entzerrung des Verkehrs werden kategorisch ausgeschlossen. 

 

Schon die heutigen Belastungen sind kaum zu ertragen. Die A1 wurde vor fast 30 Jahren ab dem Leverkusener Kreuz in Richtung Wuppertal ausgebaut von 4 auf 6 Spuren. 

 

Wir geben dem Verkehrsminister von NRW, Michael Groschek ausdrücklich recht, wenn er sagt:

"In den 60er- und 70er-Jahren gab es eine Brückenbauinflation, weil es auch eine Autobahnbauinflation gab. Die unglaubliche Lastenexplosion, die seitdem stattgefunden hat, konnte damals nicht kalkuliert und berechnet werden." (Auszug aus dem Protokoll der Plenarsitzung des Landtages NRW vom 14.12.2012.)

 

Wir halten aber auch fest:

Eine Lastenexplosion hat die gleichen Folgen bei Lärmexplosion und Immissionen. War schon für Experten diese Entwicklung nicht zu kalkulieren und zu berechnen, konnten es die Bürger noch weniger vorhersehen. (Anmerkung: Der Ausbau der A1 wurde in den 70er Jahren geplant, ein Planfeststellungsverfahren gab es 1978)

 

........natürlich stellen wir auch allen Bürgern außerhalb des o. a. Einzugsgebietes alle vorliegenden Informationen zu Verfügung. Sprechen Sie uns an oder schreiben Sie uns.

18.02.2013, 19.30 Uhr - Treffen mit der Bürgerinitiative "Lärmschutz für Dürscheid"

Herr Höppner von der Bürgerinitiative "Lärmschutz für Dürscheid" hat uns in einem sehr ansehlichen Folienvortrag die Bemühungen Dürscheids vermittelt, einen verbesserten Lärmschutz zu erhalten. Nach der Ablehnung durch die Bezirksregierung hat die Bürgerinitiative nun Klage eingereicht und hat berechtigte Hoffnungen auf Erfolg. 

 

Durch den Austausch mit Herrn Höppner haben wir wichtige Informationen erhalten über die Anspruchsvoraussetzungen und Fristen. Auch können wir seine Erfahrungen nutzen zur organisatorischen Umsetzung. 

 

Die Bürgerinitiative Lev-kontra-Raststätte hat an diesem Abend beschlossen, die Bürger in den besonders betroffenen Gebieten wie Lützenkirchen, Steinbüchel, Kamp und Sporrenberg über die Möglichkeiten eines verbesserten Lärmschutzes zu informieren!

18.02.2013, 17.00 Uhr - Sondersitzung des Rates zum Thema Lärm

Die Tagesordnung zur Sitzung
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30.01.2013 - "Jamaika plus" schließt Bürger vom Infotag zum Thema Lärm aus!

"Jamaika plus" (CDU, Grüne, FDP und Unabhängige) hat bei unserem Kampf gegen die Raststätte immer die Nähe und die Zusammenarbeit mit den Bürgern betont und gelobt. Jetzt schließen sie genau diese Bürger von Informationen aus erster Hand aus.

 

Stattdessen will "Jamaika plus" am gleichen Abend die Bürger in einer gesonderten Veranstaltung darüber informieren, was sie gehört und verstanden haben.

 

(sehen Sie hier eine kurze Presseinfo vom Abend: Lärm und Verkehrsinfo)

 

Wir verstehen "Jamaika plus" nicht! Dieses Verhalten enttäuscht uns sehr.

 

Wir zitieren hier den Sprecher des Netzwerks gegen Lärm, Friedrich Jonas: „So geht man nicht mit den Menschen um, die ein Recht darauf haben, von offizieller Seite – und nicht politisch einseitig – zu erfahren, wann und wie  die Großprojekte .......... geplant und durchgeführt werden und welche Belastungen auf die Bürger zukommen.“  

 

Anmerkung: Nach unseren Informationen soll der Landesbetrieb Straßen.NRW nachmittags auch zum Thema Tank- und Rastanlage Stellung nehmen.